Die Wahl der Materialien ist bei taznilu ein Prozess der sensorischen Kuration. Ha-Rim Lee glaubt, dass die Haptik eines Raumes genauso wichtig ist wie seine Optik. In unserem Studio in Linz wählen wir Texturen aus, die eine Geschichte erzählen und über die Jahre an Charakter gewinnen. Wir vermeiden künstliche Oberflächen und setzen stattdessen auf ehrliche, natürliche Werkstoffe. Die Materialästhetik von taznilu ist geprägt durch den Kontrast von rauen und glatten Oberflächen, von Wärme und Kühle.

Die Sprache der Texturen

Ein Raum wird erst durch das Zusammenspiel der Oberflächen lebendig. Wir kuratieren Material-Paletten, die alle Sinne ansprechen:

  1. Naturstein und Mineralien: Wir nutzen regionalen Granit oder feinen Marmor nicht nur als Arbeitsfläche, sondern als skulpturale Elemente, die Beständigkeit und Kühle vermitteln.
  2. Organische Hölzer: Geölte Eiche oder dunkler Nussbaum bringen Wärme und eine organische Zellstruktur in das Interieur. Wir achten auf die Maserung, um die Dynamik des Raumes zu unterstützen.
  3. Textile Layer: Leinen, Wolle und Seide dienen als haptische Weichzeichner. Sie absorbieren Schall und bieten eine sanfte Kontaktfläche für den menschlichen Körper.
  4. Metalle: Messing oder geschwärzter Stahl setzen präzise Akzente und definieren die Kanten der Architektur.

Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal

Für Ha-Rim Lee ist ein Design nur dann exzellent, wenn es ethisch vertretbar ist. In der Volksfeststraße 17 bevorzugen wir Materialien mit geringem ökologischem Fußabdruck und hoher Langlebigkeit. Wir arbeiten eng mit Handwerkern aus dem Raum Linz zusammen, die traditionelle Techniken beherrschen. Ein Tisch aus Massivholz oder eine handgefertigte Keramikfliese von taznilu ist eine Investition, die Jahrzehnte überdauert. Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als fundamentale Verantwortung gegenüber dem Raum und der Umwelt.