Licht ist das unsichtbare Baumaterial von taznilu. Ohne die richtige Beleuchtung verliert selbst die exquisiteste Materialisierung ihre Wirkung. Ha-Rim Lee betrachtet Licht als ein dynamisches Werkzeug, das die Wahrnehmung von Raumtiefe und Atmosphäre steuert. In der Volksfeststraße 17 entwerfen wir Lichtkonzepte, die sich dem zirkadianen Rhythmus des Menschen anpassen. Wir unterscheiden zwischen funktionalem Licht, das Aufgaben unterstützt, und atmosphärischem Licht, das Emotionen weckt.

Schichten der Beleuchtung

Ein professionelles Lichtkonzept bei taznilu besteht immer aus mehreren Ebenen:

  • Ambient Light: Die Grundbeleuchtung, die den Raum sanft flutet, ohne harte Schatten zu werfen. Wir nutzen oft indirekte Quellen, die von Wänden oder Decken reflektiert werden.
  • Task Light: Gezieltes Licht für Arbeitsbereiche, Kücheninseln oder Leseecken. Hier achten wir auf hohe Farbwiedergabeindex-Werte (CRI), um Ermüdung vorzubeugen.
  • Accent Light: Skulpturale Leuchten oder Spotlights, die Kunstwerke oder architektonische Details hervorheben. Diese Lichter setzen die Highlights in der Inszenierung.

Die Dynamik des Tageslichts

Die Architektur in Linz bietet unterschiedliche Lichtqualitäten je nach Jahreszeit. Ha-Rim Lee optimiert die Nutzung des natürlichen Tageslichts durch strategische Platzierung von Spiegeln, transparenten Trennwänden und hellen Reflexionsflächen. Wir berechnen den Sonnenstand, um Blendeffekte zu minimieren und die Wärmeenergie passiv zu nutzen. Wenn die Sonne untergeht, übernimmt unsere intelligente Lichtsteuerung, die Farbtemperatur und Intensität automatisch anpasst, um die Melatoninproduktion nicht zu stören. Licht bei taznilu ist Wohlbefinden in Wellenform.